...am besten im eigenen Bett.
Das ist nun die dritte positive Veränderung, die wir gleich mitgenommen haben im Zuge des Selbstständig sein (lassens).
Rückblick
Felix hat sein erstes halbes Jahr direkt an unser Bett angedockt in einem kleiner Insel geschlafen. Danach kam er in ein Gitterbett in unserem Zimmer. Wenn er müde war, habe ich ihn in sein Bettchen gelegt, er hat sich gemütlich geräkelt und ist eingeschlafen.
Als er sich aufsetzen konnte, wollte er plötzlich nicht mehr im Bett liegen und hat sich aufgesetzt, sobald er wach war und man konnte ihn nicht mehr in eine andere Position bringen. Also schlief er auf meinem Arm ein und wurde schlafend ins Bett gelegt. Sobald er wach wurde, setzte er sich wieder auf und das Spiel begann von vorne.
Dann konnte er selber aufstehen und stand von nun an im Bett. So schlief er immer bei mir ein und kam dann bereits schlummernd in sein Bett. Phasenweise schlief er so am Abend innerhalb von 5-10 Minuten ein, manchmal war es auch schwieriger.
Mit dem Gehen lernen kam eine Phase (mit 2 Jahren), wo er Nachts mehrmals aufwachte und im Bett stand. Ich holte ihn aus dem Bett heraus, er schlief wieder in meinem Arm ein. Da das jede Nacht so war, wurde mir das irgendwann zu blöd und ich holte ihn zu mir ins Bett, weil dann die ganze Nacht Ruhe war.
Mit etwa 3 Jahren wollte er sich nicht mal mehr schlafend in sein Bett legen lassen, so legte ich mich zum Einschlafen in unserem Bett zu ihm und schlich mich dann raus. Das ist übrigens etwas, was ich mir mal geschworen hatte, niemals zu tun ;-). Allerdings war auch das eine Sache von 5-10 Minuten, na ja, was soll ich sagen: ich habe es getan...
Fortschritt
Jetzt bewegen wir uns endlich wieder in die andere Richtung und zwar mit Hilfe eines neuen Bettes. Im Zuge der Essens- und Trinkensumstellung wurde gleich das Gitterbett abgebaut und an seiner Stelle ein richtiges Kinderbett platziert. Mit einer leuchtenden Blumenlampe als Nachtlicht bleibt Felix nun seither begeistert in seinem "neuen Bett" wie er es nennt, jeden Abend liegen und schläft sehr rasch ein. Ich sitze daneben und er braucht nur mehr meine Hand. So schläft er zumindest die halbe Nacht im eigenen Bett und kommt "erst" nach Mitternacht zu uns.
1 Kommentar:
Bei euch tun sich ja große Dinge! Du hast das so schön beschrieben, wie sich das Schlafritual entwickelt hat und das ist sicher ganz oft so. Dinge, die man nie tun wollte, entwickeln sich mehr oder weniger unbewußt. Und was tut man nicht alles für Schlaf ;-)
Um so schwerer, dann den Schritt in die andere Richtung zu gehen - und das macht ihr mit Felix im Moment in so vielen Bereichen. Ich wünsche Euch weiter ganz viele kleine Erfolge - und natürlich süße Träume!
Liebe Grüße,
Karen
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