Donnerstag, 24. März 2011

dreiJahresechsMonate

...also dreieinhalb Jahre alt ist Felix nun. Der monatliche Überblick:
  • Riesige sprachliche Fortschritte sind an erster Stelle zu nennen. Felix sagt nun öfter "ganze" Sätze. Als ich ihn frage, ob er schon seine Milch möchte, antwortet mir das Auto spielende Kind: "Autos rein, Deckel zu und die Milch haben". Er räumt seine Autos in die Kiste, schließt den Deckel und steht grinsend auf. Ein anderes Beispiel: Felix steht vor der geschlossenen Türe der Vorratskammer und meint: "Türe auf und ein Glas haben". Mit Glas ist ein Obstgläschen gemeint. Er benützt grundsätzlich gerne ein bis vier Worte, um sich verständlich zu machen. Er spricht allerdings beinahe jedes Wort nach, das er hört - da muss man mittlerweile schon gut aufpassen, was man so vor sich hinsagt ;-). Er telefoniert leidenschaftlich gerne und die Person am anderen Ende bekommt grösstenteils mit, was er sagt.
  • Auch der Verzehr kulinarischer Genüsse nimmt weiter eine positive Richtung. Mittlerweile ißt Felix seinen Brei und trinkt seine Fläschchen komplett selbständig. Letzte Woche lasse ich mich von ihm füttern (Knusperbrot). Er sieht mir beim Kauen sehr aufmerksam zu. Als ich ihn frage, ob er auch mal kauen lernen möchte, kommt folgende Antwort: "ja, heute!". So schnell war ich noch nie in der Küche ;-). Ich bot ihm eine Banane an, die er wirklich vollständig gegessen hat. Manchmal mit abbeissen, manchmal mit kleinen Stücken, die ich ihm vorbereitete. Er war so stolz über diese Selbstüberwindung, dass er nach der Hälfte erst weiter essen wollte, als der Papa zuschauen kam. Danach wollte er noch Wurst in minikleinen Fetzen essen und biß in eine Cocktail-Tomate. Das war's aber dann für diesen Monat ;-). Im Moment lässt er sich nicht mehr dazu motivieren. Aber immerhin, ein erster Schritt ist getan.
  • Das Einschlafen funktioniert im Moment hervorragend. Er klettert selbst in sein Bett, legt sich hin und schaltet sein Nachtlicht aus. Innerhalb von 5-10 Minuten schläft er.
  • Alltagsdinge, wie Handtuch aufhängen, Schuhe ausziehen, Pullover und Hosen an- und ausziehen schafft er gut.
  • Aber es wäre ja schon fast unheimlich, wenn alles so reibungslos verliefe ;-). "Nein!""auch nicht!" und "weg!" sind die am häufigsten benützten Worte...es ist seeeehr anstrengend dabei ruhig und gelassen zu bleiben.
  • Nägel kauen und Jackenzipfel lutschen zählt zu seinen Lieblingsbeschäftigungen

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